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Bauarbeiter zu Blockwärtern - Danke IG BAU

Die IG BAU hat den Hauptfeind ausgemacht: der Bauarbeiter - natürlich nur der, der keine korrekten Papiere hat. Und deshalb tritt jetzt die fortschrittliche Arbeiterorganisation IG BAU zum Kampf gegen Arbeiter an. Schwarzarbeiter sollen denunziert werden, im großen Stil und die Wächter sind wir alle.

Zur Kampagne gegen die IG Bau und ihre Aktion "Ohne Regeln geht es nicht" hier ein Aufruf und der Link auf die Website Meldestelle lahm legen. Meldungen über Internet sind unter der Adresse kontrolle@igbau.de möglich. Zwischen dem 1.6. und dem 5.6. soll der Meldestelle viel gemeldet werden: "An die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen der IG BAU! Stoppt eure Meldestelle für sog. illegale Beschäftigung - die Denunziation von illegalisierten ArbeitnehmerInnen trifft wieder einmal die Schwächsten und nicht die eigentlich Verantwortlichen, führt zur Entsolidarisierung unter den KollegInnen und zur Abschiebung tausender unschuldiger Menschen. Wir fordern einen weltweiten, gesetzlichen Mindestlohn für alle Menschen, ArbeitnehmerInnenschutzrechte für Illegalisierte und in einem weiteren Schritt die vollständige Amnestie. Nur damit werden den ArbeitgeberInnen ansatzweise die Mittel für Lohndumping und Unterdrückung entzogen. (...) Es gibt bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass die IG BAU ihre Denunziations-Meldestelle stoppt. Deshalb rufen wir dazu auf die Meldestelle mit konsequenter Kritik per Telefon und E-Mail zu konfrontieren. Wir bitten die KollegInnen der Meldestelle ihrem Arbeitgeber unmissverständlich klar zu machen, dass sie die Denunziation und Kriminalisierung nicht weiter unterstützen. Vom Dienstag, den 1.6.2004 bis Samstag, den 5.6.2004 wird es hoffentlich eine Vielzahl von Protesten an die Meldestelle geben. Mal sehen ob die Verantwortlichen der IG BAU die Kritik so ohne weiteres wegstecken werden... " Hier findet ihr den Denunziantenaufruf der IG BAU.
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